Gehege Neubau |
Nachdem das "Projekt Umzug" beendet ist, folgt der Wiederaufbau des neuen Geheges. Aufgrund mangelnder Transportmöglichkeiten konnte ein Großteil des Geheges nicht mit an seinen neuen Bestimmungsort umziehen, sodass lediglich Teile der durch Unwetter zerstörten Treibhäuser wiederverwendet werden können. Der Rest muss neu besorgt und aufgebaut werden. Für eine 40-köpfige Schildkrötengruppe, aufgeteilt in drei Gruppen, keine leichte Aufgabe. Da warten sowohl Tatenkraft wie auch notwendiges Budget auf die Umsetzung.
Hinweis: Die Haltungsbedingungen auf den Fotos entsprechen noch keiner Vorbildfunktion ! Sie veranschaulichen lediglich den traurigen Zustand, an welchem aktuell gearbeitet wird,
um die Haltungsbedingungen zu verbessern und spätestens Ende 2024 eine artgerechte Haltungsform bieten und zeigen zu können.
Wie ein Gehege aussehen soll, um die Anforderungen zu erfüllen, wurde in diesem Video erläutert, auf dieser Homepage beschrieben und in diesem Buch ausführlich
erklärt und bebildert.
Deine Unterstützung |
Du möchtest uns beim Gehegebau finanziell unter die Arme greifen?
Dann freuen wir uns sehr über deinen Beitrag. Es ist geplant, den Boden zu verbessern (Unebenheiten, Schotter, Bruchsteine) sowie weitere Pflanzen einzubringen. Je besser unser Budget aufgestellt
ist, desto mehr Möglichkeiten haben wir.
Dank bisheriger Eigenleistung und Unterstützung (finanziell ebenso wie mit körperlichem Anpacken) konnte Folgendes bisher umgesetzt werden:
Da das Gehege noch nicht fertig ist, freuen wir uns über weitere Unterstützung und bedanken und bei allen, die mit ihrer Hilfe den Fortschritt beschleunigen konnten!
Im “Projekt Gehege Neubau” wird der Wiederaufbau von Freigehegen sowie die Dokumentation und anschließende Veröffentlichung dessen erprobt und erforscht, die sich auf grundlegende natürliche Lebensräume genau so erstreckt wie auf künstlich geschaffene. Dabei sollte es den Forschungsmitgliedern zugesichert sein, sich auf den zur Verfügung gestellten Plätzen zu entfalten und ihrem kreativen Wirken freien Lauf zu lassen, gleichgültig welchem Wirkkreis innerhalb des Projekts diese sich anschließen oder für welche Dauer sie sich einbringen, solange das Grundprinzip der artgerechten Haltung erstrebt und gelebt wird. Ebenso ist der Gestaltung des Freigeheges sowie dem Schnitt von Ton, Video, Foto und Musik keine kreative Grenze gesetzt, um zum Wohle aller zu handeln und der Tier- und Pflanzenwelt bestmögliche Entfaltung zu ermöglichen, sofern das Grundprinzip der Vision des Projekts eingehalten wird. Das Wohle aller, die individuelle Entfaltung, das bestrebte Leben in und mit der Natur sowie ein respektvoller, lösungsorientierter Umgang miteinander und eine verständliche Foto-, Text- und Videopräsentation sind wichtige Leitfäden im Rahmen des Forschungsprojekts.
Es soll zudem die gesundheitliche und seelische Auswirkung erforscht werden, sowohl aufgrund des Planens und Erstellens der Videos als auch das Anschauen derer und die Nachwirkungen im Anschluss und das Umfeld des Projekts auf den Schildkrötenhalter und die Tiere, die durch Umsetzung davon profitieren.
Die Schildkrötenhaltung soll im Rahmen der Vereinsprojekte und Vereinsstatuten digital, fotografisch, in Ton- und Videoaufnahmen festgehalten und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Regelmäßige Updates und das Gewinnen interessierter Zuschauer und Fürsprecher des YouTube Kanals sind Bestandteile des Projekts, sofern das besagte Grundprinzip eingehalten wird.
Zur Beschleunigung des Projekts ist das Gewinnen von Fördergeldern vorteilhaft, dazu kann auch die Zusammenarbeit mittels Förderbeiträgen, Sponsoring oder Kooperationen angestrebt werden.
Das Forschungsprojekt „Gehege Neubau“ startet am 31.07.2023 und endet mit Fertigstellung des Freigeheges und dessen digitaler Präsentation voraussichtlich am 31.07.2024, das Projekt kann bei Bedarf verlängert oder vorzeitig beendet werden.
Projekt Ergebnis |
Für das Projekt war es nötig, die Materialien zu transportieren oder neu zu kaufen. Mangels Budget konnte jedoch nur ein Teil davon umziehen und nur ein Teil neu gekauft werden, sodass ein
mangelhafter Bodengrund die Basis eines nicht erfolgreichen Geheges darstellt. Das zerstörte Gewächshaus sollte repariert werden, aber das gelang nicht vollständig. Die Überwinterungsgrube konnte
ebenfalls nicht gebaut werden, Dank des pannonischen Klimas konnte die verringerte Erdtiefe aber trotzdem eine Überwinterung ermöglichen. Der Wunsch, den Bestand zu verkleinern, konnte leider
nicht erfolgreich umgesetzt werden, da Dank der Bürokratie das öffentliche Inserieren verboten ist und die wenigen Anfragen keine artgerechte Haltung gewährleisten konnten.
Eigenmittel zusammen mit Förderbeiträgen konnten Umzug und "Erstversorgung" gewährleisten, zur Optimierung für eine wirklich artgerechte Haltung fehlt allerdings ein großer Teil. Über das
Crowdfunding konnte nur ein Unterstützer (10 €) überzeugt werden.
Von allen angefragten Sponsoren hat sich lediglich ein einziger mit einer Absage zurück gemeldet, alle anderen Anfragen blieben unbeantwortet.
Von allen erreichten Menschen über diverse Plattformen hat prozentual gesehen nur ein Bruchteil das Projekt unterstützt, wie die Grafiken zeigen.
In Sachen menschlich-seelischen Wohlbefindens sei zu sagen, dass schwere Umstände das Ganze natürlich auch schwer ertragen lassen. Angefangen bei der Tatsache, überhaupt das Zuhause verlassen zu
müssen, den provisorischen Unterkünften zwischen Aus- und Einzug, über Provisorium am neuen Standort über den Werdegang hat die Seele ordentlich gelitten. Nicht nur an den Umständen schienen wir
fast zu zerbrechen, sondern auch die Tatsache, seinen Tieren nicht gerecht zu werden. "Früher" saß ich im Gehege und Kraft habe getankt. Während dieses Projekts habe ich mich hingesetzt und
angefangen zu weinen. Weil es mich so unfassbar traurig macht, den Tieren nicht das bieten zu können, was sie verdient haben und was ich mir wünsche.
Insgesamt ist das Ergebnis, wenn man die Umstände berücksichtigt, zufriedenstellend. Es konnten Bruchsteine und Steinschotter einziehen, die Treibhäuser sind soweit möglich aufgestellt, die Jungtiere mit Technik versorgt. Pflanzen sind gut angewachsen, wenn auch nicht alle umziehen konnten oder das Anwachsen überlebt haben. Die Winterstarre wurde umgesetzt und das Auswintern war erfolgreich. Manche Menschen haben uns ganz liebe Worte zugesandt oder handwerklich und finanziell unter die Arme gegriffen. Die Schildkrötengruppe verträgt sich wie gewohnt gut. In Bezug auf das gewünschte Endergebnis ist das Projekt-Ende jedoch lediglich auf die Infos hier bezogen. Selbstverständlich ist das eigentliche Projekt nicht beendet, sondern lediglich die Dokumentation darüber. Es gibt noch viel zu tun. Den Schildkröten geht es somit den Umständen entsprechend gut und das ist das Wichtigste. Alles andere bleibt in Planung und Umsetzung.
Für manchen mag es vielleicht befrendlich klingen, wenn wir die finanzielle Not "ständig" wiederholen. Aber leider hat Geld einen großen Einfluss auf die Haltung. Auch wenn wir vieles selbst geregelt haben und teils auch aus "zu verschenken" Anzeigen holten, geht manches ohne Geld eben nicht. Ohne Geld kein Transport unseres alten geheges ins neue Zuhause, ohne Geld kein Sand, kein Bodenaustausch, keine neuen Pflanzen (damit meinen wir nicht, Wildkräuter umusetzen), kein Dolomitkalk, ohne Geld keine Fertigstellung des Gewächshauses, ohne Geld keine ordentliche Begrenzung, .... Uns ist bewusst, dass man vieles auch ohne Geld hin bekommt, aber manches geht eben nicht. Und da wir in unseren Projekten alle Ebenen einfließen lassen, finanzielle Ebene, seelische Ebene, materielle Ebene, pflanzliche Ebene und das tierische Wohl, ist dies ein Teil des Projekts.
Da keine Aussicht auf rasche Verbesserung vorhanden ist, wurde das Ende der Dokumentation um eine Woche vorgezogen.
Zuletzt aktualisiert am 26.07.2024